Unser Kühe

Hier sehen wir die Kuh-Wellness-Station mit Selbstbedienung! Diese Bürsten werden eifrig genutzt, bei ganz heißem Wetter bekommen die Damen nach Wunsch auch mal ein Duschangebot. ![]()
Wir haben zur Zeit 32 Milchkühe, die in einem geräumigen Offenstall gehalten werden. Sie können jederzeit an die frische Luft, haben aber auch Liegebereiche mit Stroheinstreu und Freßständer, wo jede in Ruhe ihr Futter aufnehmen kann. An den Freßständern werden sie nicht angebunden, sondern die Halsbügel sorgen für etwas Ordnung am Futtertisch. Eifersucht, Futtergier und Umherlaufen würden sonst viel Futter verschmutzen und zertreten.
Seit nur ungefähr 5 Jahren werden die Kühe in einen Lely Astronaut 5 Meldroboter gemolken. Die Kühe entscheiden selbst, wann sie gemolken werden wollen, rund um die Uhr (24/7), als Anreiz gibt es leckeres Lockfutter. Der Melkroboter erfasst dabei nicht nur die Milchmenge sondern "untersucht" auch die Milchqualität und Eutergesundheit. Das Ergebnis können wir am Computer auslesen, wobei der Roboter gesundheitlicher Veränderungen wesentlich schneller erkonnt und wir somit viel eher und auch gezielter reagieren können. 
Im Sommer bekommen die Kühe frisches Gras und Klee von unserem Grünland bzw. Äckern. Im Winter ein Gemisch aus Heu und Grassilage. Das Futter wird selbstverständlich von uns selbst hergestellt.
Damit die Kühe auch in Zukunft gut versorgt werden können, bauen wir gerade einen neuen Kuhstall auf die "grünen Wiese". In dem neuen Stall wird das Platzangebot noch größer sein, aber was noch entscheidender ist, ist die Tatsache, dass wir rund um den Stall so viel Grünflächen haben, dass wir den Weidegang sicherstellen können, was is der jetzigen beengten Dorflage leider nicht möglich ist.
Damit Kühe Milch geben, müssen sie Kälber bekommen. Einmal im Jahr, spätestens 1/2 Jahr nach der letzten Geburt werden die Kühe meist von unserem eigenen Bullen gedeckt. Manchmal wird auch künstlich besamt, falls der Verwandtschaftsgrad zu eng werden würde, oder man eine signifikante Tiereigenschaft durch Fremdblut verbessern will. (z. B. Hornlosigkeit)

Die Kälber kommen - meist ohne Hilfe - im Strohbett zur Welt und werden am 2. Tag von der Mutter getrennt um in den "Kindergarten" (Kälbergarten) umzuziehen. Auch die Kälber haben eine Offenstall, rechts sieht man zwei Freundinnen die Wintersonne genießen. Wie man an den Ohrmarken vielleicht grad noch so lesen kann, sind das Selma und Inka. Ja - unsere Kühe haben Namen!
Die Kälber haben dann die wichtige Kolostralmilch von ihren Müttern bekommen und trinken ab dann die frisch gemolkene Milch aus Eimern. Dies bekommen sie ca. 3 Monate lang. Danach - um den 1. Mai herum - werden die Kälber, sowie die halbwüchsigen Rinder auf die Weide gebracht. Dort verbringen sie den Sommer in völliger Freiheit.
Almauftrieb
Danke für die Musik: www.gemafreie-musik-online.de
Die männlichen Kälber werden verkauft.
Mit ca. 18 Monaten sind die jungen Rinder ausgewachsen und geschlechtsreif und können dem besamt werden. Je nach Jahreszeit verbringen sie die Zeit bis zum Kalben in Gruppen im Stall und in der Weidesaison auf der WEide.

